Wachstum der Gemeinde in den 60er Jahren
nach Heimatbüchern von Bauser, Thomas und Hild, Paul 1973 und Wahl, Hans 1996
Einwohnerzahl 1959 über 1.000 und 1970 waren es schon 1565 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit verdoppelte sich die Einwohnerzahl aus dem Jahre 1938.
Bautätigkeiten:
1960 Verhandlungen mit vier aussiedlungswilligen Landwirten Friedrich Wildermuth, Erich Holzwarth, Gustav Stirm und Friedrich Lauterwasser. 1964 errichtete Adolf Wildermuth auf dem Reiterrain seinen Hof.
1961 Bebauung des westlichen Teils der Triebstraße für 8 DM/qm.
1960 Verhandlungen zwischen Gemeinderat und evangelischem Kirchengemeinderat wegen einem neuen Kindergarten.
1960 Antrag der damaligen Spar- und Darlehenskasse zur Errichtung eines Büro- und Lagergebäudes an der Ecke Haupt-/Triebstraße.
1960 Überbauung des Rinnenackerwegs mit der Mez-Siedlung (Metz-Siedlung)
1961 Beratung über Bebauungsplan Büchlesweg. Satzungsbeschluss 1964.
1963 Beschluss für Feststellung Bebauungsplan Gewerbegebiet in der heutigen Max-Planck-Straße.
1963 Anschaffung erstes motorbetriebene Feuerwehrfahrzeug Ford-Transit TSF.
1961 Genehmigung, 1962 Ausschreibung und 1963 Richtfest Gemeindehalle.
1965 Erste Besprechungen wegen Flurbereinigung.
1964 Übernahme des Steinbruchbetriebs Richard Lauterwasser durch die Firma J.Klöpfer.
1961 Einbau Wasserzähler, 1964 Bau zweiter Hochbehälter.
1962 Zweckverband Abwasserwerk Eichbachtal, Bau der Kläranlage 1971.
Kultur- und Heimatverein Rielingshausen e. V.
Vorsitzende:
Christiane Scheuing-Bartelmess, Tanja Wildermuth und Jens Knittel, Kassiererin: Claudia Pelz.
Sühnekreuz von Rielingshausen
Sage: Ein Fuhrmann überfuhr mit seinem Gespann eine Gans des Gänsehirten, und zwar ausgerechnet eine, die dem Schultheißen gehörte. Fuhrmann und Gänsehirt gerieten darüber in Streit und erschlugen sich gegenseitig.
