In entgegengesetzter Richtung fällt der stattliche ehemalige Gasthof „Zur Krone“ (Hauptstraße 43, 45 und 47) ins Auge. Das stattliche Gasthaus wurde von 1772 bis 1779 errichtet und gehörte zum mittelalterlichen Trillen-Lehen.
Die Krone hatte einen Tanzssaal - zu Pfarrer Hofackers Zeiten gab es allerdings fast keine Tanzveranstaltungen mehr. Noch in den 1930er Jahren war die damalige Poststelle, das Rathaus und das Gasthaus "zur Krone" die einzigen Fernsprechgelegenheiten am Ort.
Wahrscheinlich gab es zuerst ein Gasthaus "zum Ochsen" und erst ab 1812 hieß es "zur Krone". Gottlieb Grettenberger und seine Frau Ch. Dorode Grettenbergerin erbauten das staatliche Haus und sind die Vorfahren des Schriftstellers Max Frisch. Links am Gasthaus führte die alte Straße (Lange Straße) und rechts seit dem 19. Jahrhundert die Hauptstraße als frühe Umgehungsstraße vorbei. Noch heute zu sehen ist die Steintafel mit Ochsenkopf. Unten gab es eine Bierbrauerei und zwei große gewölbte Keller. Die Kronenkreuzung wurde 2020 mit Bushaltestellen neu gestaltet. Früher standen dort drei prächtige Kastanienbäume (laut Ortsbuch 1973) und das Waagehäusle. Heute Neupflanzung der Kastanien.
Es folgt ein kleiner Film in YouTube, den die Schülerinnen und Schüler der Quellen-Grundschule selbst gemacht haben. Um den Film zu öffnen, müssen Sie auf zustimmen klicken.
Kultur- und Heimatverein Rielingshausen e. V.
Vorsitzende:
Christiane Scheuing-Bartelmess, Tanja Wildermuth und Jens Knittel, Kassiererin: Claudia Pelz.
Sühnekreuz von Rielingshausen
Sage: Ein Fuhrmann überfuhr mit seinem Gespann eine Gans des Gänsehirten, und zwar ausgerechnet eine, die dem Schultheißen gehörte. Fuhrmann und Gänsehirt gerieten darüber in Streit und erschlugen sich gegenseitig.
